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Verkehrssicherheit - Kampagnen

Kampagne 2006: Fahrfähigkeit – Sicher am Steuer
Wer sich ans Steuer eines (schweren Nutz-) Fahrzeugs setzt, muss fit sein, ausgeruht und den Kopf frei haben.
Die Fahrfähigkeit beeinflussen:
Gesundheitszustand, Tagesform, Gefühle, Ablenkung, Zeitdruck, Stress, Bedürfnisse des Körpers, Übermüdung, Alkohol, Medikamente, Drogen usw.
Die Einschätzung der Fahrfähigkeit wird stark vom Arbeitgeber und dessen Bedürfnissen beeinflusst. Aus wirtschaftlichen Gründen werden ungenügende Fahrfähigkeit und die daraus resultierenden Konsequenzen oft nicht wahrgenommen und falsch eingeschätzt.
Für den Chauffeur ist es sehr schwierig, aber überhaupt keine Schande, sich einzugestehen, dass es unter gewissen Umständen besser wäre, kein Fahrzeug zu lenken. Die Aktion "Fahrfähigkeit will den Chauffeur unterstützen und so verhindern, dass dieser Schritt viel zu spät gemacht wird.
Broschüre (pdf)    Artikel SWISS CAMION 6/06 (pdf)


Wie sind Sie unterwegs?

Das Stichwort, unter dem die 3. Tischset-Aktion des Verbandes am 5. September 2005 anläuft, lautet "Aufmerksamkeit". Rund 300 000 Tischsets werden an die Routiers-Relais verteilt, und knapp 1400 Kilo Chafi-Schöggeli sollen die Aktion versüssen. Die Aktion wird vom Fonds für Verkehrssicherheit unterstützt. Bericht: SWISS CAMION 9/2005


No Stress:
Stress im Berufsverkehr ist ein altbekanntes Thema. Stress ist kaum zu verhindern. Wichtig ist ein vernünftiger Umgang mit Stress und das erkennen von gefährlichem Dauerstress.
Die meisten Unfälle entstehen durch Unaufmerksamkeit und Ablenkung. Einflüsse von Aussen, welche oft mit der beruflichen Tätigkeit verbunden sind reduzieren die Aufmerksamkeit im Strassenverkehr. Dauerstress führt zu einer aggressiven Fahrweise, motiviert andere, ähnlich zu handeln und endet früher oder später mit einem Unfall. Es ist uns sehr daran gelegen, dass ein Berufsfahrer mit Stress umgehen kann und als Vorbild für andere Verkehrsteilnehmer gilt.

Aus diesem Grunde haben wir eine Kampagne gestartet, welche Berufschauffeure dazu anregen soll, ihren Umgang mit Stress zu überdenken. Restaurants, welche stark von Chauffeuren besucht werden, finden Chauffeure Tischsets mit 8 Fragen zu diesem Thema und einer kurzen Auswertung. Gemäss unseren Erfahrungen werden Tischsets relativ aufmerksam beachtet, da in jedem Restaurant vor dem Essen eine gewisse Wartezeit entsteht. Bis der Chauffeur das Mittagessen erhält, wird er sich mit den Fragen beschäftigen. Die Fragen betreffen die Auswirkungen von zuviel Stress. Die Auswertungen sind kurz und sollen zum weiterdenken anregen. Es ist uns sehr wichtig, dass sich der Chauffeur mit den einzelnen Fragen und Auswertungen auseinandersetzt. Es zweitrangig, wie genau er die Fragen beantwortet.

Damit jeder Chauffeur am Nachmittag die Arbeit wieder mit Freude und hoffentlich weniger stressgeplagt aufnimmt, erhält er zum Kaffee noch ein Schöggeli mit entsprechendem Aufdruck.

Abstand:
Das zu nahe Hintereinanderfahren ist leider eine der schlechten Angewohnheiten des Chauffeurs und mit dieser Kampagne wollen wir die Fahrer daran erinnern, wie wichtig es ist, genügend Abstand zwischen den Lastwagen zu respektieren. Beim zu nahen Aufschliessen kann man den Verkehrsfluss nicht mehr beobachten und man sieht nur noch die Rückwand des vorherfahrenden Lastwagens. Wenn dieser dann plötzlich bremsen muss, hat der Nachfolgende keine Zeit, rechtzeitig zu reagieren. Diese falsche Fahrweise trägt auch dazu bei, dass das Fahren monoton wird und man nicht mehr konzentriert am Steuer ist.

 


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