Ausgabe Nr. 2/2025

43 Nr. 2 | 2025 AKTUELL FORSCHUNG Lehrstuhl für Mobilität Die Universität St.Gallen und auto-schweiz haben eine Fördervereinbarung zur Finanzierung eines Lehrstuhls für Mobilitätsmanagement unterzeichnet. Der Aufbau der Forschungseinrichtung soll laut auto-schweiz, der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, zentrale Themen wie die Transformation der Automobilindustrie und die Mobilität der Zukunft wissenschaftlich ergründen und begleiten. Die Schaffung des «autoschweiz Lehrstuhls für Mobilität» wird von auto-schweiz durch einen grosszügigen Förderbeitrag von 2,68 Millionen Franken an die Stiftung der Universität St.Gallen ermöglicht. Die Kooperationsvereinbarung sieht eine Laufzeit von acht Jahren vor. In einer Mitteilung begründet autoschweiz das Vorhaben: «Die Automobilindustrie steht weltweit vor grossen Herausforderungen und befindet sich mitten im grössten Transformationsprozess ihrer weit über einhundertjährigen Geschichte. Megatrends wie Digitalisierung, Elektrifizierung oder Automation bieten ein enormes Potenzial für künftige Geschäftsmodelle, bergen gleichzeitig aber auch Risiken für etablierte Strukturen, etwa im Fahrzeughandel oder der Mobilität. Mit einem Förderbeitrag über insgesamt 2,68 Millionen Franken will auto-schweiz eine tiefgehende wissenschaftliche Begleitung dieser Themen durch die Universität St.Gallen (HSG) ermöglichen.» Der mit dem Förderbeitrag geschaffene «auto-schweiz Lehrstuhl für Mobilität» soll zeitnah gegründet und mithilfe eines Berufungsverfahrens besetzt werden. Die Themenvielfalt, aus welcher der «auto-schweiz Lehrstuhl für Mobilität» der HSG seine künftigen Forschungsgebiete auswählen könne, sei schier unerschöpflich, heisst es weiter. So sei etwa die künftige Entwicklung der Elektromobilität und ihr Beitrag zur Emissionsreduktion derzeit ein zentrales Betätigungsfeld der Automobilwirtschaft, wie autoschweiz-Direktor Thomas Rücker erklärt. Gleichzeitig würden aber auch andere Lösungen ihren Platz haben und die Bedürfnisunterschiede der verschiedenen Fahrzeugarten im Gesamtsystem Verkehr und Mobilität seien nicht zu unterschätzen. Hinzu kämen raumplanerische Herausforderungen, insbesondere beim Zusammenspiel verschiedener Verkehrsträger, sowie Trends von Digitalisierung und Automation. Auch die Bezahlbarkeit und die uneingeschränkte Verfügbarkeit von Mobilität für die gesamte Gesellschaft stelle eine wichtige Fragestellung der Zukunft dar. Das Foto unten zeigt die Vertragsunterzeichnung mit Thomas Rücker, Direktor autoschweiz, Peter Grünenfelder, Präsident auto-schweiz, Manuel Ammann, Rektor der Universität St.Gallen, Andreas Herrmann, Direktor des Instituts für Mobilität (v.l.). DVK / auto-schweiz Fliegl auf der bauma – hochwertige Fahrzeuge für die Baubranche Vom 7. bis 13. April 2025 findet in München die bauma statt, die Weltleitmesse für Bergbau-, Baustoff- und Baumaschinen sowie -geräte. Auch Fliegl wird wieder in München als Aussteller dabei sein (Stand FN 720/9), «schliesslich hat der Fahrzeugbauer aus Triptis diverse Anhänger und Auflieger im Portfolio, die sich perfekt für die Bau- und Baustoffbranche eignen», wie das Unternehmen mitteilt. Gleich neun Fahrzeuge stelle Fliegl in München aus, vom kompakten Tandem-Tiefbettanhänger über Sattelkipper bis zum Satteltieflader. Und: «Wie bei Fliegl üblich, lassen sich alle Fahrzeuge individuell an die jeweiligen Transportbedürfnisse anpassen; es gibt fast nichts, das Fliegls Ingenieure nicht umsetzen können – ein Gespräch am Stand lohnt sich in jedem Fall.» DVK / PD FORD PRO «Delivery Assist» soll Fahrer entlasten Um die Belastung der häufig unter hohem Zeitdruck arbeitenden Fahrer im Lieferdienst wirkungsvoll zu verringern, präsentiert Ford Pro eine neue Technologie, die ihre Arbeitsabläufe «deutlich vereinfachen könne», wie Ford Pro schreibt. Der Auslieferungsassistent «Delivery Assist» schalte bei einem Stopp automatisch den Motor aus, schliesse die Fenster, sperre die Türen ab und aktiviere das Warnblinklicht. Das System ermögliche so eine Zeitersparnis von wertvollen Sekunden pro Halt – ein über den ganzen Arbeitstag gesehen spürbarer Vorteil: «Die Transportunternehmen können täglich mehr Sendungen ausliefern und gleichzeitig die Belastung ihrer Mitarbeiter reduzieren», ist Ford Pro überzeugt. Der Auslieferungsassistent nehme den Fahrern viele Handgriffe ab, die sich bei jedem Halt wiederholten und die für die Sicherheit sowie für einen geregelten Ablauf unabdingbar seien. Zugleich verbessere das System auch den Diebstahlschutz des abgestellten Fahrzeugs erheblich. «Der Auslieferungsassistent verkürzt die Aufgabenliste des Fahrers und gestaltet seine Tour komfortabler», sagt Hans Schep, Geschäftsführer Ford Pro Europa, dazu. «Das System kann pro Stopp wertvolle Sekunden einsparen und die Produktivität des Unternehmens steigern, um mehr Sendungen pro Tag auszuliefern. Dies nutzt unseren gewerblichen Kunden und kommt auch deren Kunden zugute. Dass wir den Fahrern viele kleine Aufgaben abnehmen, macht am Ende einen grossen Unterschied.» Nach dem Ausliefern einer Sendung vereinfache der Auslieferungsassistent auch das Prozedere beim Weiterfahren: Der Transporter lasse sich dank des schlüssellosen Zugangssystems bequem entriegeln, ein Druck aufs Bremspedal starte den Motor und die Fensterscheiben glitten wieder auf die Position vor dem Abstellen. Dabei könne der Fahrer die Einstellungen für die automatisierten Funktionen rund um Fenster, Verriegelung und Warnblinklicht gemäss den eigenen Wünschen individuell festlegen. Aktuell stehe das neue System für den vollelektrischen E-Transit sowie die Varianten des Transit mit EcoBlue-Dieselmotor und Automatikgetriebe zur Verfügung. Voraussichtlich ab Sommer 2025 werde Ford Pro es auch für die neuen Modelle E-Transit Custom und Transit Custom mit Automatik anbieten. DVK IN EIGENER SACHE Falsches GV-Datum publiziert In der Januar-Ausgabe von ROUTIERS und in der Agenda auf unserer Internetseite wurde zur Generalversammlung der Sektion Emmental-Oberaargau ein falsches Datum publiziert. Die GV hat am 18. und nicht am 29. Januar 2025 stattgefunden. Es tut uns leid, wenn dadurch Unannehmlichkeiten entstanden sind, und bitten, den Fehler zu entschuldigen. LRS

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