Ausgabe Nr. 7/2026

AKTIVE SEKTIONEN 45 Nr. 7 | 2026 Am Samstag, den 27. Juni 2026, haben sich einige hitzeresistente Motorradfahrer im Relais Restaurant Seemöwe in Güttingen versammelt. Nach einem feinen Kaffee und Gipfeli ist auch der letzte Teilnehmer eingetroffen. Übrigens war auch ein Trike mit dabei, welches unserer Gruppe einige zusätzliche Hingucker in Dörfer und Städten bescherte. Gemeinsam fuhren wir in Richtung Heiden, um dann durch das St. Galler Rheintal zum Schwarzersee (A) zu gelangen. Nach einer flüssigen Verköstigung führte Niki die Gruppe via Satteins ins grosse Walsertal, über das Faschinajoch Schoppernau über den Hochtannbergpass bis zur zweitkleinsten Gemeinde nach Warth auf 1495 m ü. M. In der Sennerei Warth wurden wir herzlich empfangen. Das Mittagessen war sehr fein. Frisch erholt konnten Mensch und Maschinen dem Thomas entlang der Lech folgen, bis zur Abzweigung des Hahntennjoch 1894 m ü. M. Das freie Fahren durch die schönen Kurven der 1969 eröffneten Strasse haben alle sehr genossen. Auf der Passhöhe haben wir die willkommene kühle Brise gerne angenommen. In Imst konnten wir unseren Maschinen das nötige Futter nachfüllen (das beste Pferd kann ohne Heu nicht furzen). Weiter führte uns der Weg über das Kühtai (Kuh-Alm), der Ort liegt in den Stubaier Alpen. Über das Sellraintal im Osten bewältigten wir die letzten Kurven bei unglaublichen 39° C bis nach Zirl, wo wir im Hotel Tyrolis nächtigen durften. In der Pizzeria Tyrolis, mitten im Dorf Zirl, SEKTION THURGAU Motorradtour genossen wir bei einem angenehmen kühlenden Gewitterregen unser Nachtessen unter einem Sonnenschirm. Am Sonntag, den 28. Juni, führte uns der Weg nach Hause über die Hochebene, zwischen dem Wetterstein- und dem Karwendelgebirge nach Seefeld 1200 m ü. M. Der bekannte Ort war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976. Durch die Ortschaft Garmisch-Partenkirchen (D) in Oberbayern cruisten wir mit Blick auf die Zugspitze 2962 m ü. M. in Richtung Ehrwald an der Fernpassstrecke. Im immer wärmeren Tal zog der Fahrtwind durch die Motorradklamotten. Die Kurven konnten wir dennoch geniessen. In Lermoos (A) im Hotel Bergland haben wir einen Trinkhalt eingebaut, der sichtlich jede und jeder genossen hat. Abgekühlt und gestärkt fuhren wir übers Oberjoch nach Sonthofen, über den Riedbergpass zum Mittagessen im Hotel Schwabenhof. Bei einem feinen schwäbischen Essen wurden bereits Ideen und Pläne für die nächste Ausfahrt geschmiedet. Auf den letzten Kurven übers Bödele nach Dornbirn, wo wir uns von zwei Kameraden verabschiedet haben, gings zur Grenze in die Heimat. Etwas angeschlagen von der Hitze, trafen wir gut niedergegart, es war verdammt heiss, im Relais Hotel Seemöwe in Güttingen ein, wo wir die Tour am Stammtisch Revue passieren liessen. Im Namen von Niki und mir bedanken wir uns für die disziplinierte und rücksichtsvolle Fahrweise der Teilnehmer. Es hat riesig Spass gemacht. Thomas E. Studer Am Samstag, 18. Juli 2026, organisierten wir für unsere Mitglieder einen Ausflug nach Basel zum diesjährigen 20. Basel Tattoo. Die Reise wurde mit Cars ab den verschiedenen Einstiegsorten Meiringen, Wilderswil, Spiez und Uetendorf durchgeführt. So konnten wir viele treue Mitglieder bereits direkt in ihrer Region abholen und begeistern. Mit zwei Reisecars von Ott Reisen durften wir zu diesem Ausflug insgesamt 50 Mitglieder von Les Routiers Suisses und 20 Gäste begrüssen. Als alle Teilnehmer an Bord waren, ging die Reise auf der Autobahn A1 bei durchzogenem Wetter und zum Teil heftigem Regen in Richtung Basel. Bleibt das Wetter so oder wird es im Baselbiet schön und trocken für die Abendvorstellung? Wir hatten Glück: Nach der Durchfahrt durch den Belchentunnel wurden wir im Baselbiet bereits von den ersten Sonnenstrahlen begrüsst. Auf dem Rastplatz vor Sissach wurden alle Teilnehmer mit einem kleinen Apéro SEKTION BERNER OBERLAND Begeisternder Ausflug zum 20. Basel Tattoo überrascht, was sofort für hervorragende Stimmung und anregenden Gesprächsstoff sorgte. Nach dieser kurzen Stärkung ging es weiter nach Basel zur Kaserne. Dort nahmen uns die Klänge der Dudelsäcke bereits in Empfang und stimmten uns voller Vorfreude auf den Abend ein. Pünktlich um 21.30 Uhr begann das Spektakel aus Musik, Show und absoluter Präzision. Volle zwei Stunden lang folgten wir fasziniert den hochkarätigen Darbietungen aus verschiedenen Ländern und Gruppen. Die Formationen beeindruckten mit Tanz, Gesang, Trommelkunst und natürlich den majestätischen Dudelsäcken. Die Zeit vergeht bei so viel Begeisterung viel zu schnell, und die Hauptshow war gefühlt im Nu vorbei. Nach einer fulminanten Zugabe machten sich alle Besucher tief beeindruckt, bestens gelaunt und voller Vorfreude auf ein weiterhin friedliches Beisammensein auf den Heimweg. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Sektionsausflug. Bernhard Ott

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