Ausgabe Nr. 5/2026

7 Nr. 5 | 2026 VERKEHR UND INFRASTRUKTUR READY TO WORK PROFITIERE VON EINER VIELZAHL AN FUSO CANTER LAGERFAHRZEUGEN ZU ATTRAKTIVEN PREISEN. Fuso Canter 3S15, manuelles Getriebe, Achsübersetzung 4.11 CO2 Emissionen kombiniert: 316.0 g/km Treibstoffverbrauch: 12.1 L/100km FUSO – A DAIMLER TRUCK GROUP BRAND Mehr Informationen erhalten Sie bei einem FUSO Händler Ihrer Wahl: fuso-trucks.ch die Situation in den kommenden zwei Jahren mit weiteren Grossbaustellen auf dem NordSüd-Korridor noch verschärfen könnte. Neue Transportkonzepte Der Rückgang des kombinierten Verkehrs im Alpenraum bereitet der Branche zunehmend Sorgen. Laut Hupac ist das Volumen des alpenquerenden kombinierten Verkehrs seit 2022 um elf Prozent gesunken, während der Strassentransport im gleichen Zeitraum um vier Prozent zulegte. Mit dem Ende der sogenannten «Rollenden Landstrasse» Ende 2025 dürfte sich dieser Trend vorerst fortsetzen. Um die Auswirkungen der Infrastrukturprobleme abzufedern, setzt Hupac auf neue Transportkonzepte. Mit dem Projekt «RadicalShift2Rail» bündelt das Unternehmen Verkehrsströme stärker auf wenige grosse Terminals und verbindet diese mit häufig verkehrenden Shuttle-Zügen. Erste Verbindungen zwischen Köln Nord und Busto Arsizio sowie Ludwigshafen und Busto Arsizio wurden Ende 2025 eingeführt. Laut Hupac verbesserten sich dadurch Pünktlichkeit und Stabilität der Transporte bereits nach wenigen Monaten. Neues Terminal in Italien Parallel investiert die Gruppe weiter in ihre Infrastruktur. In Piacenza wurde 2025 ein neues Terminal in Betrieb genommen, in Milano Smistamento ist eine weitere Anlage für 2027 geplant. Anfang 2026 eröffnete zudem das Terminal Barcelona Combiconnect, mit dem die Iberische Halbinsel stärker an das europäische Intermodalnetz angebunden werden soll. Vorsichtiger Ausblick Politisch sieht sich Hupac durch den Entscheid des Schweizer Parlaments gestärkt, die Betriebsbeiträge für den alpenquerenden kombinierten Verkehr über 2030 hinaus zu verlängern. Das Unternehmen spricht von einem wichtigen Signal für die Investitionssicherheit. Für 2026 bleibt der Ausblick vorsichtig. Hupac verweist auf geopolitische Unsicherheiten und mögliche Folgen einer weltweiten Konjunkturabschwächung. Eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen erwartet das Unternehmen erst ab 2029, wenn zentrale Bauarbeiten auf dem Rhein-Alpen-Korridor abgeschlossen sein sollen. ■

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