6 Hupac hat im Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen schwarze Zahlen geschrieben. Der Gewinn sank jedoch deutlich: Unter dem Strich verblieb ein Überschuss von 3,5 Millionen Franken nach 9,4 Millionen im Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die transportierten Mengen im kombinierten Verkehr um 4,3 Prozent auf rund 975 000 Strassensendungen beziehungsweise 1,85 Millionen TEU (Twenty- foot Equivalent Unit). Bemerkenswert: Besonders im alpenquerenden Verkehr durch die Schweiz konnte das Unternehmen zuDie Hupac AG, eine im alpenquerenden Güterverkehr auf dem Schienenweg tätige Schweizer Unternehmensgruppe, hat ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Zwar transportierte sie im kombinierten Verkehr mehr Güter, der Gewinn sank aber deutlich. Dennoch resultierten schwarze Zahlen. Mehr Volumen Hupac trotzt schwachem Umfeld TEXT: DANIEL VON KÄNEL FOTOS: HUPAC legen, obwohl in diesem Bereich die Schiene insgesamt verliert. Hupac erhöhte das Volumen aber um 4,5 Prozent auf rund 560 000 Sendungen. Wachstum brachte unter anderem die Übernahme zusätzlicher Verkehre auf der Achse Belgien–Italien. Auch auf den weniger bedeutenden Routen via Frankreich und Österreich legte Hupac zu. Höhere Kosten Trotz steigender Transportmengen bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt. Der Umsatz erhöhte sich zwar um 3,1 Prozent auf 646 Millionen Franken, doch höhere Kosten und Währungseffekte belasteten die Rentabilität, wie Hupac an der Jahresbilanzkonferenz mitteilte. Die EBIT-Marge lag noch bei 1,9 Prozent. Baustellen sind ein Problem Als grösstes Problem bezeichnet Hupac die anhaltenden Baustellen im europäischen Schienennetz. Streckensperrungen und Umleitungen hätten die Leistungsfähigkeit des Schienengüterverkehrs massiv beeinträchtigt. Das Unternehmen warnt davor, dass sich
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