31 Nr. 7 | 2026 FAHRZEUGE UND TECHNIK ITOY 2010 Scania R-Series Seine zweite Trophäe gewann der Scania R mit bewährten Motoren, Designanpassungen, verbessertem Interieur und technologischen Erweiterungen. Die Motoren reichten von 12- und 13-l-Sechszylindern bis zum 16,4-l-V8, mit einer Leistungsspanne von 360 bis 730 PS. Das automatisierte Opticruise-Getriebe wurde aufgewertet, wobei Scania dabei das bislang noch vorhandene Kupplungspedal verabschiedete. Die neue Getriebesteuerung brachte raschere und zugleich geschmeidigere Reaktionen. Neu gab es einen Manövermodus und für Kippermodelle einen Schaukelmodus. Das Aussendesign wurde leicht modifiziert und mit einem leicht grösseren Markenschriftzug versehen. Grössere Lücken zwischen den Querbalken des Kühlergrills hatten optische, aber vor allem technische Funktionen, da sie den nötigen Luftdurchfluss für die bevorstehende Einführung von Euro 6 sicherstellen mussten. Das Kabineninnere wurde deutlich modernisiert, wobei das untere Bett als Ausziehlösung die bisherigen Schaumstoffeinlagen obsolet machte. Eine besondere Neuheit war das Driver Support System, welches das Fahrverhalten des Chauffeurs mit einer Sternevergabe im Armaturenbrett bewertete. Das für damalige Verhältnisse innovative Lerntool begutachtete dabei das Befahren von Steigungen, das Bremsen und die vorausschauende Fahrweise. Richard Stanier ITOY 2011 Mercedes-Benz Atego Die IToY-Auszeichnung erhielt der Atego in einer gefacelifteten Version, welche neben einem an Actros angelehnten Kühler vor allem ein deutlich aufgewertetes Fahrerhaus erhielt. Darunter fielen eine pneumatische Lenkradverstellung und das Multifunktionslenkrad, was nach Mercedes-Schreibweise den Komfort des schweren Lkws in den Zuliefer-Lkw brachte. Es standen drei Kabinen-Versionen zur Wahl (Verteiler, Langstrecke, Luxus), im Hochdach auch mit Doppelbett. Technisch interessant war jedoch die Einführung einer Hybridversion als Atego 1222 L EV. Dabei kombinierte Mercedes den 4,8-l-Vierzylinderdiesel (218 PS) mit einem E-Motor (44 kW). Letzterer war zwischen dem Diesel und dem automatisierten 6-Gang-Getriebe montiert und wurde beim Anfahren und beim Beschleunigen eingesetzt, wobei die Lithium-Ionen-Batterie durch Rekuperation geladen wurde. Wie auch heute bei neuer, moderner Technologie setzten die Kosten einen limitierenden Faktor sowie die Nutzlastbegrenzung durch das Zusatzgewicht. Richard Stanier Die optisch leicht veränderte R-Serie wurde für ihre technischen Neuerungen geehrt. Neben der Kabinenaufwertung lancierte Mercedes im Atego erstmals einen Hybrid. Gemeinsam machen wir den Unterschied. Lassen Sie uns auf der Strasse effizienter sein. Denn: Jetzt ist die Zeit für starke Partnerschaften. Werden Sie noch erfolgreicher und arbeiten Sie mit jemandem zusammen, der die gleichen Ziele verfolgt. Mit Continental und unserer neuen Generation 5 wollen wir Ihnen nicht nur dabei helfen, Ihre täglichen Herausforderungen zu bewältigen. Wir gehen noch einen Schritt weiter, indem wir Ihnen mehr Effizienz, mehr Zuverlässigkeit und mehr Sicherheit bieten. Also, worauf warten Sie noch? Lassen Sie uns gemeinsam den nächsten Schritt gehen.
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