Ausgabe Nr. 5/2026

10 Volvo hat in einem FM mit Abrollkipper seinen neuen E-Zentralantrieb enthüllt. Die zwei neuen Motoren sind mit einem neuen Acht-Gang-I-Shift-Getriebe verblockt. Für ein zusätzliches Batteriepaket: eEconic400 mit mehr Radstand. Der MAN eTGS, links aufgebaut für den Winterdienst, rechts für die Abfallsammlung. DAF XDe 270 FAN 6×2 als Abrollkipper mit 315 kWh Kapazität und 270 kW Leistung. Jetzt mit neuer Antriebsgeneration Noch mehr eEconic Klare Elektro-Ansagen Die Volvo Group war mit Volvo Trucks und Renault Trucks der Wegbereiter für den schweren elektrischen Gütertransport. In Kürze rollen aus Schweden und Frankreich neue Sattelzugmaschinen für den Langstreckenverkehr auf die Strasse, welche dank neuer E-Achse und zusätzlicher Batteriekapazität mit sicher mehr als 600 km Reichweite aufwarten (siehe auch Seite 26). In München stellte Volvo nun einen weiteren neuen Antriebsstrang vor, der wie bisher als Zentralantrieb mit Antriebswelle aufgebaut ist und für Sattelschlepper- wie auch Fahrgestelleinsätze Verwendung findet. Wie bei der E-Achse werden beim neuen Zentralantrieb neu ausschliesslich zwei E-Maschinen eingesetzt – bisher waren es bis zu drei Motoren – die in der neuen Generation jedoch in fünf Leistungsstufen angeboten werden. So reicht die Leistung von 300 kW (408 PS) über 350 kW, 400 kW und 470 kW bis hoch zu 540 kW (734 PS). Gekoppelt sind die Mit dem eEconic400 erweitert MercedesBenz das Angebot beim bekannten Niederflur-Fahrzeug. Durch eine Verlängerung des Radstandes von 4,0 auf 5,2 m entsteht der nötige Platz, um eine vierte Batterie im Chassis unterbringen zu können. Damit wächst die Batteriekapazität von 336 auf 448 kWh, mit entsprechend höherer Autonomie. Der bisherige eEconic300 bleibt im Angebot, sodass Mercedes-Benz den eEconic sowohl bei Reichweiten-sensiblen als auch bei Nutzlast-sensiblen Anwendungen anbieten kann. Das auf der IFAT gezeigte Fahrzeug war als Abrollkipper mit Ladekran ausgestattet. ■ Mit der zunehmenden Fahrzeugvielfalt wird immer deutlicher, dass im Kommunalbereich der Wandel zur Elektromobilität in vollem Gange ist. Das wird auf den vier Seiten zur IFAT klar ersichtlich, denn praktisch alle Fahrzeughersteller zeigen batterieelektrische Modelle für verschiedenste Werkhofaufgaben. So auch die beiden Hersteller MAN und DAF. Bei MAN wurde mittels unterschiedlichster Anwendungsbeispiele die sehr breite Einsatztauglichkeit der Elektro-Modelle eTGL, eTGS und eTGX dargestellt. Daneben standen aber auch herkömmliche DieselFahrzeuge, u.a. auf Basis des Lieferwagens TGE. Kurze Zeit nach der IFAT enthüllte MAN Motoren mit einem neuen I-Shift-Getriebe mit acht Gängen. Als Batteriekapazität beim ausgestellten FM, der mit einem Meiller-Abrollkipper ausgestattet war, werden brutto 540 kWh genannt, was dem Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 470 km ermöglicht. Daneben hat Volvo auf der IFAT einen elektrischen Abfallsammler mit Niederflurkabine gezeigt. Er ist noch mit der bisherigen Antriebstechnik ausgestattet; sein ZoellerAufbau ist ebenfalls elektrisch. ■ in Mailand zudem den eTGM (Seite 22) und komplettiert damit seine Elektro-Lkw-Palette. DAF war am eigenen Stand und bei diversen Aufbauern mit den unterschiedlichsten E-Fahrzeugen präsent, wie dem XBe, dem XDe und dem XFe. Die Fahrzeuge des niederländischen Herstellers sind mit kurzen Radständen nicht nur besonders wendig, sondern bieten dank optimaler direkter und indirekter Sicht hohe Sicherheit im innerstädtischen Verkehr. Zudem sorgen sie auch dank einem Lochbildraster von 50 mm und dem herausragenden Plug-&-Play-Schnittstellensystem für schnelle und kosteneffiziente Aufbauprozesse. ■

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