28 A2 SONDERSPUR AIROLO/PÄSSE CUPRA Definitiv eröffnet Seit dem 13. Mai ist die sogenannte CUPRA-Spur in Richtung Gotthard-Südportal in ihrer endgültigen Form in Betrieb. Nach dem provisorischen Betrieb in den Sommern 2022 bis 2025 mit manuell gesteuerter Beschilderung und der Durchfahrt durch die Raststätte Gotthard-Süd, kommt ab diesem Jahr eine verbesserte und halbautomatische Beschilderung zum Einsatz. Es handelt sich um ein dynamisches System, das es je nach Verkehrslage ermöglicht, den Pannenstreifen in eine Fahrspur umzuwandeln, die den Verkehrsteilnehmenden vorbehalten ist, die nach Airolo oder zum Pass fahren. Die Aktivierung der Fahrspur wird stets deutlich durch Leuchttafeln und Beschilderung entlang der Zufahrt zum Tunnel angezeigt, hält das ASTRA fest. So erfährt man, ob die Fahrspur geöffnet ist und man erhält auch die Fahrzeiten durch den Tunnel und über den Pass. Wenn die Sonderspur aktiv ist, können diejenigen, die den Pass überqueren oder nach Airolo fahren, auf die Sonderspur wechseln und so Staus vermeiden. Ist sie hingegen nicht aktiv, dient sie als Pannenstreifen und darf nicht für den Verkehr genutzt werden. Zusätzlich zur neuen Beschilderung wurde eine Umfahrungsstrasse um die Raststätte Gotthard-Süd gebaut, um eine Kreuzung der Verkehrsströme von und zur Raststätte zu vermeiden. Die Sonderspur darf nur bei befahrbarer Passstrasse genutzt werden. Das Ziel der Sonderspur ist es, den Ausweichverkehr auf die Kantonsstrasse in Richtung Norden zu reduzieren und die Kapazitätsengpässe des Tunnels an Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen zumindest teilweise auszugleichen. Das ASTRA empfiehlt daher die Nutzung der CUPRA. Ebenfalls in Betrieb seit der Passöffnung ist die verlängerte Ausfahrt A2 Göschenen. Auch vor dem Gotthard-Nordportal führen stockender Verkehr und Stau schnell zu Ausweichverkehr auf die parallel verlaufende Kantonsstrasse. Um den Ausweichverkehr durch die Ortschaft Wassen zu reduzieren, kann der Verkehrsteilnehmende, der in Richtung Andermatt und Gotthardpass unterwegs ist, die verlängerte Ausfahrt A2 Göschenen ab Wassen nutzen. Die verlängerte Ausfahrtsspur Göschenen beginnt direkt nach der Einfahrt Wassen und ist somit rund drei Kilometer lang. Auch die Ausfahrtsverlängerung wird grundsätzlich nur in den Sommermonaten – parallel zur offenen Gotthardpassstrasse – betrieben. Die Ausfahrtsverlängerung wird mittels Fahrstreifensignalen und Wechseltextanzeigen signalisiert, die es dem Verkehr in Fahrtrichtung Süden erlaubt, die durchgezogene Linie des Pannenstreifens, wie bei einer Pannenstreifenumnutzung, zu überfahren. Bei einem Ereignisfall oder bei einer vorübergehenden Passschliessung kann die Ausfahrtsverlängerung aufgehoben werden. Daniel von Känel /ASTRA A1 Luterbach-Härkingen: Neue Verkehrsführung in Egerkingen Eine neue Verkehrsführung beim Anschluss Egerkingen wird ab Ende Mai 2026 schrittweise in Betrieb genommen. Sie bringt laut ASTRA eine Entlastung für das Dorf. Die Inbetriebnahme erfolgt in vier Etappen: Seit dem 21. Mai sind die neue Einfahrt Richtung Basel sowie der Kreisel Anschlussknoten Ost eröffnet. Mitte Juni folgt die neue Ausfahrt Richtung Basel. Am 28. Juni werden der Kreisel Schlegelmatten sowie die neue Express- und Gäustrasse dem Verkehr eröffnet. Ende Juli wird das letzte Teilstück der Entflechtungsstrasse in Betrieb genommen. Mit der neuen Verkehrsführung wird der Verkehr zwischen Olten und dem Anschluss Egerkingen sowie Richtung Härkingen/Gäupark künftig über die Entflechtungsstrasse geführt. «Dadurch wird insbesondere der östliche Dorfteil vom Durchgangsverkehr entlastet», schreibt das ASTRA in einer Medienmitteilung. Die Bauarbeiten beim Anschluss Egerkingen dauern über die Inbetriebnahme hinaus an. Bis voraussichtlich Mitte 2027 folgen unter anderem der Rückbau nicht mehr benötigter Strassenabschnitte, die Fertigstellung der Strassenabwasserbehandlungsanlage (SABA), der Bau des Kreisels West sowie Renaturierungsarbeiten an der Dünnern. Witterungs- und bauablaufbedingte Terminverschiebungen können nicht ausgeschlossen werden. Daniel von Känel /ASTRA A13 HAAG-OBERRIET Instandsetzung wird vorbereitet Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt ab 2027 den Autobahnabschnitt der A13 zwischen Haag und Oberriet umfassend instand, wie es mitteilt. Vorgesehen ist unter anderem der Überzug der bestehenden Betonfahrbahn mit einer Asphaltdeckschicht, Verstärkungen an Kunstbauten, eine Anpassung der Anschlussbereiche in Haag, Sennwald und Oberriet, die Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung sowie den punktuellen Ersatz von bestehenden Lärmschutzwänden und Lärmschutzdämmen. «Mit diesen Massnahmen kann der sichere Betrieb der Nationalstrasse für weitere 15 Jahre gewährleistet werden», heisst es. Für die durchzuführenden Massnahmen sind im Zuge von Vorarbeiten diverse Anpassungen auf dem Abschnitt notwendig: so müssen bis Ende 2026 etappenweise Schachtabdeckungen durch befahrbare Deckel ersetzt, Nothaltebuchten erstellt und die Ausfahrt Oberriet in Fahrtrichtung St. Margrethen verlängert und verbreitert werden. Damit wird sichergestellt, dass die für das kommende Instandsetzungsprojekt notwendige Verkehrsführung umgesetzt werden kann. Die Vorarbeiten haben verkehrliche Einschränkungen auf dem Autobahnabschnitt zwischen Haag und Oberriet zur Folge. Bis zum 13. November wird es etappenweise zu Spurabbauten von maximal zwei Kilometern kommen, die tagsüber zwischen 8.30 Uhr und 16 Uhr sowie in der Nacht zwischen 19.30 Uhr und 5 Uhr morgens vorgenommen werden. «Sämtliche Daten und Zeiten sind unter Vorbehalt von witterungs- und bauablaufbedingten Verschiebungen zu verstehen», sagt das ASTRA. Zusammen mit den beteiligten Unternehmen sei man bestrebt, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Daniel von Känel /ASTRA
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