Ausgabe Nr. 8/2026

8 TITELSTORY Die Bieri Food AG holt mit dem neuen Renault Trucks E-Tech T Eier von Biohöfen ab und liefert sie zur Mutterfirma Hosberg AG in Rüti (ZH). Ein Biobauernhof im aargauischen Künten; gegen Mittag fährt ein Lastwagen vor, nur hörbar durch ein Summen und die Abrollgeräusche der Reifen. Mircea Petre, Chauffeur bei der Bieri Food AG, ist auf seiner Tour zu Bauernhöfen, um frische Bioeier abzuholen. Dies macht er mit einem neuen Renault Trucks E-Tech T 6×2. Seit diesem Sommer gehört der batterieelektrisch betriebene Lastwagen zur Flotte der Bieri Food AG. Optimierte Innenausstattung Der Renault Trucks E-Tech T im Dienst der Bieri Food AG hat drei Elektromotoren mit je 222 PS, ein Optidriver-Getriebe und ein 28-Tonnen-Chassis mit lenk-, entlast- und Die Bieri Food AG aus Eschenbach (SG) setzt für die Hofabholung frischer Eier und die Auslieferung von temperaturgeführten Produkten einen Renault Trucks E-Tech T ein. Der Kühlaufbau wird rein elektrisch betrieben. Der Chauffeur ist begeistert vom Fahrzeug. Mit Strom übers Land Renault Trucks E-Tech T TEXT UND FOTOS: DANIEL VON KÄNEL liftbarer Nachlaufachse. Der Kühlaufbau verfügt über 21 Palettenstellplätze und einer 2-Zonen-Kühlung. Das Kühlgerät wird dabei rein elektrisch betrieben; entweder über das 400-V-Netz an der Rampe oder direkt über die Hochvoltbatterien des Fahrzeugs. «Speziell entwickelte Ladungssicherungssysteme, robuste Trennwände für die Kühlzonen sowie eine auf den Eiertransport optimierte Innenausstattung sorgen für maximale Sicherheit und Effizienz im täglichen Einsatz», heisst es vonseiten der Thomann Nutzfahrzeuge, die das Fahrzeug abgeliefert hat. Auch die Hebebühne mit grosser Plattform wird erwähnt – und vom Chauffeur auf seiner Tour gerne genutzt. Zuerst lädt er Leergut aus, dann holt er die frischen Eier und belädt damit den E-Lkw. Von diesem ist Mircea Petre bis jetzt begeistert, sagt er. Seit Juni ist er mit dem Renault Trucks E-Tech T unterwegs. «Es ist sehr ruhig und angenehm in der Kabine», sagt er. Auch Reichweitenangst ist kein Thema. Die Batterien werden jeweils im Depot in Eschenbach oder jenem in Rüti (ZH) geladen und im Depot Münchenbuchsee (BE) zwischengeladen. Wenn es einmal nicht ganz reichen sollte, kann er unterwegs kurz an eine Ladesäule. «Ich muss nicht den ganzen Akku aufladen, einfach so viel, dass ich es zurückschaffe», sagt er. «Meistens reicht eine Viertelstunde.» So schafft er auch Touren, die bis in den Jura an die Landesgrenze gehen.

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